Das zweite Pandemie-Jahr geht zu Ende und wir stecken immer noch mittendrin im Kampf gegen Corona. Dabei haben wir uns doch bereits Ende 2020 gesagt: „2021 wird alles besser„. Nun wird über Impfplicht, weitere Kontaktbeschränkungen und sogar 1G diskutiert. Nach dem ersehnten, besseren Jahr klingt das jetzt nicht gerade. Und dennoch stehen wir nun wieder vor einem neuen Jahr. Diesmal 2022 und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Neben Hoffnung auf Besserung ist es wieder die Zeit des Jahres, wo wir uns über unsere Ziele für das kommende Jahr Gedanken machen. Und da wären wir bei den berühmten Neujahrsvorsätzen.
Kennst du auch diese Typen, die einfach großartig aussehen und ihren perfekt trainierten Körper überall im Netz präsentieren? Die Natur war gnädig mit ihnen und du denkst dir vielleicht: „Warum sehe ich nicht so aus?„. Gerade wenn du dich in der schwulen Community umschaust, sei es auf Dating Apps, in Facebook-Gruppen, auf Instagram oder TikTok, spielt gutes Aussehen offensichtlich eine enorm wichtige Rolle. Ein übertriebener Körperkult mit sehr hoch gesteckten Schönheitsidealen sind in der Szene sehr verbreitet. Das Schlimme daran ist, dass Menschen, die diesem Ideal nicht entsprechen regelrecht diskriminiert und ausgegrenzt werden. In diesem Beitrag erfährst du, wie Bodyshaming entsteht, warum es gerade unter uns Schwulen ein großes Problem ist und wie du lernen kannst damit umzugehen.
Deine letzte Trennung ist überwunden und innerlich aufgearbeitet. Klar sagst du dir, das konnte mit ihm gar nicht funktionieren. Erst im Nachhinein fällt dir auf, wie unterschiedlich ihr gewesen seid und dass ihr gar nicht zusammen gepasst habt. Jetzt, wo du das weißt, wird alles anders. Der nächste Typ wird nicht wieder von dieser Sorte sein, denn du weißt ja jetzt, was du nicht willst. Doch ehe du dich versiehst, bist du wieder in einer Beziehung mit jemandem, der dir nicht gut tut. „Wie konnte das denn schon wieder passieren?“ Denkst du dir vielleicht. „Warum gerate ich immer an den Falschen?“
Neulich habe ich in eine traurige Geschichte gelesen. Ein 12-Jähriger musste seine Geburtstagsfeier absagen, weil all seine Freunde nicht mehr zu ihm kommen wollten. Grund dafür war, sein Coming-Out. Das ist nicht nur herzzerreißend, es hat mich zusätzlich auch erstaunt. „Mit nur 12 Jahren weiß er bereits, dass er schwul ist?“ Sehr beeindruckend. Aber was sagt das über all diejenigen aus, die sich erst sehr viel später outen?
Der Junge kann mit 12 Jahren jedenfalls alle Lebensphasen mit dem Bewusstsein seiner Homosexualität leben und wird hoffentlich nicht das Gefühl haben, dass er etwas verpasst hat. Dieses Gefühl haben nämlich sehr viele Schwule, die sich spät geoutet haben. Wobei „spät“ auch relativ ist und im Auge des Betrachters liegt. Nicht nur Menschen der Ü30, Ü40 oder Ü50+ Generation denken, dass sie spät dran seien. Auch die jungen Menschen unter 30 glauben, dass sie sich viel zu spät geoutet haben und damit einen Teil ihres Lebens bereits verpasst haben.
Eine zentrale Frage, die sich also viele Homosexuelle stellen ist: „Bin ich zu spät dran für ein Coming-Out?„
Wurdest du aufgrund deiner Homosexualität schon einmal beschimpft oder gar Opfer körperlicher Gewalt? Hat man dich aufgrund deiner sexuellen Orientierung ausgegrenzt oder sonst in einer Form diskriminiert? Dann bist du Opfer von Homophobie geworden. Aber selbst wenn du das Glück hattest bisher davon verschont geblieben zu sein zu sein, kennst du vielleicht jemanden in deinem Bekanntenkreis oder aus Medienberichten, der so etwas erlebt hat. Warum aber gibt es überhaupt Homophobie und was genau ist das?
Es ist passiert, jemand interessiert für dich? Na dann herzlichen Glückwunsch!
Ihr hattet auch schon mehrere Dates und es lief eigentlich ganz gut. Auf dem Papier passt ihr super zusammen, teilt ähnliche Interessen und habt auch die gleichen Ideen für eine Zukunft. Nun geht es also darum zu schauen, ob aus dem anfänglichen Interesse mehr werden kann. Doch irgendwie beschleicht dich das Gefühl, dass irgendwas nicht passt. Deine Bekanntschaft ist zwar echt nett und ihr versteht euch super, aber so richtig verliebt bist du nicht. Schlimmer noch, jetzt wo es ernst wird sind dein anfängliches Interesse und die Gefühle gänzlich verschwunden. Du bist dir jetzt nicht mehr sicher, ob du diesen Weg weiter gehen willst oder es bei einer Freundschaft belässt.